Freitag, 30. Dezember 2016

Meine FILM-Highlights 2016

Nocturnal Animals (2016)
Nocturnal Animals ist erst vor wenigen Tagen in die deutschen Kinos gekommen und hat mich komplett umgehauen. Der Film basiert auf einer Romanvorlage (Buch: Tony & Susan von Austin Wright) Schnell wird dem Zuschauer klar, dass die Protagonistin Susan (Amy Adams) mit ihrem Mann und ihrem Leben nicht glücklich ist. Sie sagt von sich selbst, dass sie nicht das Recht habe unglücklich zu sein, weil sie eigentlich alles habe. Da erreicht sie ein Paket. Ein Paket mit dem fertigen Manuskriptes ihres ersten Ehemannes Tony (Jake Gyllenhaal), den sie vor Jahren verlassen hat. Sie beginnt mit dem Lesen des Buches, das ihr gewidmet ist. Der Roman ist brutal und erschütternd und hat etwas mit der gemeinsamen Vergangenheit zu tun. Der Film hat mich in so vielerlei Hinsicht beeindruckt. Sowohl die Hauptsdarsteller, als auch die Nebendarsteller, insbesondere Aaron Taylor-Johnson, spielten sehr ausdrucksstark und authentisch. Die Kameraführung, die Inszenierung, die Geschichte selbst...einfach ein perfekter Film! Der Regisseur ist übrigens Tom Ford...ja, der mit den Anzügen von James Bond! Ich freue mich schon auf weitere Filme von ihm.


Nightcrawler (2014)
Was Jake Gyllenhaal in Nightcrawler abliefert ist einfach unglaublich. Der Film lebt vor allem durch sein Schauspiel. Louis (Gyllenhaal) ist ein zwielichtiger und unangenehmer Typ, der von einem Job zum nächsten springt. Er begegnet einem Mann, einem Nightcrawler (Kameramann, der Bilder vom Unfallort, etc. macht) und beschließt selbst ein Nightcrawler zu werden. Aufgrund seiner Rücksichts- und Skrupellosigkeit wird er die Nummer 1 im dem Geschäft. Keiner traut sich so nah ran, keiner filmt so genau und durch fragwürdige Mittel, ist er fast immer der erste vor Ort. Doch in seinem Erfolgsrausch geht er schnell ein paar Schritte zu weit. Ein spannender Film, der uns u.a. auch unsere Sensationsgeilheit vor Augen führt, in erster Linie aber die mitreissende Geschichte eines unsympathischen Kleinkriminellen ist, dessen handeln man kaum fassen kann.


The Arrival (2016)
Scheint, als drehe sich mein Filmjahr hauptsächlich um zwei Schauspieler: Amy Adams und Jake Gyllenhaal xD Bei The Arrival gibt es zwar keinen Gyllenhaal, dafür aber Amy Adams in der Rolle der Linguistin Dr. Louise Banks. Zwölf Raumschiffe landen an den unterschiedlichsten Orten der Erde. Louise wird hinzugezogen, da die Außerirdischen Kontakt aufnehmen wollen und sie deren Sprache entschlüsseln soll. Wer hier einen actiongeladenen Film erwartet, dürfte überrascht werden. The Arrival ist ein sehr ruhiger, dennoch spannender und bildgewaltiger Film. Gemeinsam mit dem Physiker Ian Donelly (Jeremy Renner) kommt Louise nach und nach dahinter, was der Grund des Besuchs der Auserirdischen ist. Der Film erinnerte mich von seinem Aufbau etwas an Interstellar, der mein Filmhighlight 2015 war. Absolut empfehlenswert!


Stoker (2013)
Stoker ist ein Film, der sich vor allem durch das Wort "anders" beschreiben lässt. Der Psychothriller des südkoreanischen Regisseurs Park Chan-wook überzeugte mich vor allem durch Setting, Farben, Kameraführung und Musik. Diese Aspekte, zusammen mit der außergewöhnlichen Handlung und den tollen Schauspielern, machen den Film zu einem außergewöhnlichen Kunstwerk. Protagonistion des Films ist die achzehnjährige India (Mia Wasikowaska), deren Vater kürzlich bei einem Autounfall verstorben ist. Während der Beerdigung taucht auf einmal der mysteriöse Bruder des Vaters auf. India wusste nichts von diesem ominösen Bruder, der fortan bei ihr und ihrer Mutter (Nicole Kidman) lebt. Sein Verhalten ist seltsam, es verschwinden Leute und India versucht herauszufinden, was ihr Onkel wirklich bezweckt.


Children of Men (2006)
Der Film Children of Men ist bereits 10 Jahre alt, doch ich bin eine der wenigen, die ihn noch nicht kannte. Er spielt in einer dystopischen Welt im Jahre 2027. Die Menschheit ist vom Aussterben bedroht, da seit 18 Jahren kein einziges Kind geboren wurde. Die Welt ist geprägt von Gewalt und Verzweiflung. Großbritannien ist abgeschottet, täglich stehen massenhaft Immigranten vor den Zäunen und möchten Zuflucht. Doch diese will keiner haben. Im besten Fall werden sie in Aufnahmelager abgeschoben, wo furchtbare Verhältnisse herrschen. Kommt euch bekannt vor? Ging mir genau so. Aber weiter im Text ;) Theo Faron (Clive Owen) ist am Ende. Da bekommt er die Aufgabe die junge Immigrantin Kee (Claire-Hope Ashitey) an einen sicheren Ort zu bringen. Der Grund: Sie ist schwanger und somit die erste Frau, die nach 18 Jahren ein Kind gebären wird. Ein sehr spannender, aktueller Film.


Free State of Jones (2016)
Ich bin entsetzt, dass ein Film wie Free State of Jones derart floppen konnte. In Deutschland wurde er nicht einmal im Kino gezeigt. Und ich verstehe absolut nicht wieso. Nach einer wahren Begebenheit erzählt der Film die Geschichte des Farmers Newton Knight, der gegen Ungleichheit, Rassismus und Sklaverei kämpft. Dabei opftert er alles. Der Film hat fabelhafte Drehplätze, eine sehr gute Besetzung - Matthew McConaughey in der Rolle von Newton Knight läuft hier zu Höchstformen auf - und eine unfassbare Geschichte, die auch noch sehr nah an der Realität ist. Dazu ist der Film unfassbar spannend, sodass trotz einer Spielzeit von über zwei Stunden nie Langeweile aufkommt. Mich hat der Film sehr berührt, nicht zuletzt, weil er auch vor Augen führt, welch langer Weg bis zu den Gesetzen heute gangen wurde und welch weiten Weg bis zur uneingeschränken Gleichberechtigung wir selbst heute noch haben.


Oldboy (2003)
Oldboy ist, ebenso wie Stoker, ein Film des südkoreanischen Regisseurs Park Chan-wook.
Oh Dae-su (Choi Min-Sik) wird entführt und 15 Jahre lang in ein Zimmer gesperrt. Der einzige Kontakt zur Außenwelt ist der Fernseher in seinem Zimmer, durch welchen er erfährt, dass seine Frau ermordet wurde und er für den Mord verantwortlich gemacht wird. Nach 15 Jahren schafft er es zu fliehen und findet Zuflucht bei Mi-do (Kang Hye-jeong), einer Frau, die er in deren Sushi-Imbiss kennenlernt. Er versucht herauszufinden, weshalb er gefangen genommen wurde und sinnt nach Rache. Oldboy ist ein sehr brutaler Film voller Gewalt und Grausamkeit. Die Handlung ist sehr komplex und packend, wie ich es selten erlebt habe.


10 Cloverfield Lane (2016)
Michelle (Mary Elisabeth Winstead) erwacht nach einem Unfall in einem Bunker, gerettet von dem seltsamen Howard (John Goodman). Dieser berichtet ihr von einem chemischen Angriff und der Verseuchung der Erde. Sollte sie den Bunker verlassen, stirbt sie. Emmett (John Gallagher Jr.) lebt ebenfalls in dem Bunker. Nach und nach beginnen sie sich zu fragen, ob Howard die Wahrheit sagt und ob es um die Erde wirklich so schlimm bestellt ist. Sie schmieden einen Fluchtplan. Mir hat der Film sehr gut gefallen. Man fiebert von Anfang bis Ende der Auflösung entgegen und wird durch die extreme Spannung durchgehend gut unterhalten.

Enemy (2013)
Und nochmal Jake Gyllenhaal, dieses Mal sogar in einer Doppelrolle. Protagonist ist der  Geschichtsprofessor Adam Bell, dessen Leben eher langweilig verläuft, bis er seinen Doppelgänger entdeckt. Dieser ist das genaue Gegenteil von ihm und doch sehen sich die beiden nicht nur ähnlich sondern gleichen sich vollkommen. Die Handlung ist viel zu komplex um sie hier grob zu Umreissen. Der Film ist auf jeden Fall ein ruhiger, tiefgründiger Thriller der zum Nachdenken anregt.


Bridge of Spies (2015)
Und zu guter letzt noch ein Film, der sich nur schwer umreissen lässt. 1957 nimmt sich James Donovan (Tom Hanks) den Fall Rudolf Abel (Mark Rylance) an. Dieser lebt als Künster in den Vereinigten Staaten, scheint aber auch als Spion für die Sowjetunion zu arbeiten. Der mutmaßliche Spion wächst Donovan ans Herz und so kämpft er unerbitterlich für dessen Gerechtigkeit. Seine Wege führen ihn unter anderem nach Ostberlin. Ein spannender, bedrückender und mitreissender Film mit absoluter Top-Besetzung.


Montag, 5. Dezember 2016

Rezension: Banana Yoshimoto - Lebensgeister

OT: Sweet Hereafter 
Übersetzung: Thomas Eggenberg 
Preis Ebook: 12,99€  
Preis Paperback: 15,00€ 
Seitenanzahl: 160 Seiten

Verlag: Diogenes
ISBN: 978-3-257-30042-0
Erscheinungsdatum: 28. September 2016
Genre: Roman
Reihe: Einzelband

Klappentext Nach einem schweren Unfall und dem Verlust ihres Geliebten ist Sayoko nicht mehr sie selbst. Sie hat das Zwischenreich der Geister betreten und Geheimnisse der unsichtbaren Welt erfahren. In der Tempelstadt Kyoto lernt sie allmählich das Leben so zu akzeptieren, wie es ist: voller Ungewiss­heiten und Rätsel, dem Tod immer nahe, ob man jung ist oder alt. Aber sie begreift auch, wie einmalig und geheimnisvoll das Diesseits ist.

Das Buch beginnt direkt mit dem Unfall, bei welchem Sayoko schwerst verletzt wird und ihr Geliebter Yoichi stirbt. Zwei Jahre dauert es, bis ihre körperlichen Verletzungen geheilt sind und sie wieder ein normales Leben führen kann. Eng verbunden mit den Eltern des Verstorbenen führt sie Yoichis Atelier weiter. Der Leser begleitet Sayokos Weg zurück ins Leben, ihre seelische Heilung. Sie zieht aus ihrem Elternhaus aus, findet neue Freunde und erkennt die Schönheit und Besonderheit des Lebens. Niemals hätte ich nach dem Lesen des Klappentextes gedacht, einen so lebensbejahenden Roman vorliegen zu haben. So denkt  Sayoko zum Ende hin:

"Was für ein Luxus, was für ein Geschenk ist es doch, dachte ich nur, dass du eine Zeitlang hier auf Erden sein darfst, in diesem großen unerschöpflichen Leben." (S. 123) 

Dennoch wird ihr Schmerz, ihre Trauer gut  beschrieben:

"Für eine Weile ließ das Leben mit all seinen täglichen Erfordernissen mein Herz in Ruhe und ging, Hand in Hand mit meinem Körper, einfach nur weiter, immer weiter." (S.47) 


Yoshimotos Schreibstil ist feinfühlig und dennoch klar und direkt. Die unglaubliche Leichtigkeit, mit welcher sie Sayokos Geschichte erzählt, hat einen hohen Wiedererkennungswert. Zu der Geschichte fand ich schnell Zugang, sodass ich die 160 Seiten an einem Stück las.

Besonders gut gefielen mir auch die zahlreichen Fußnoten, welche Anmerkungen des Übersetzers Thomas Eggenberg beinhalten und das Verständnis für gewisse Orte erleichtern. So findet man am Seitenende Wortübersetzungen wie
Daifuku-Mochi (Daifuku = Großes Glück; Mochi = Eine Art Reiskuchen (...)) oder Informationen zu Orten, Gebäuden (Gakeshobo = Ein kleiner sympathischer Buchladen (...)).


Die Charaktere empfand ich als sehr erfrischend. Angetan war ich vor allem von Sayokos Nachbarn Atarus. Dass Sayoko Geister sehen kann, ist in diesem Buch nicht das Hauptthema. Viel mehr geht es um das eigentliche Leben, aber auch den Umgang mit dem Tod. Das Leben nach dem Tod wird vor allem zu Beginn des Buches thematisiert, in welchem Sayoko nach dem Unfall eine Nahtoderfahrung erlebt und ihrem toten Großvater sowie dem verstorbenen Hund begegnet.

Ein weiteres Zitat, dieses Mal von Sayokos verstorbenen Großvater, welches mir sehr gefallen hat, lautet wie folgt:

"Alles hat seine Zeit, braucht seine Zeit. Daran solltest du immer denken. Wenn du zu weit nach vorne schaust, stolperst du. Verweile lieber im Moment, und geh Schritt für Schritt deinen Weg." (S. 111)

Fazit: Ein lebensbejahender, einfühlsamer Roman, welcher sich mit dem "Danach" in unterschiedlichen Formen, aber vor allem mit dem "Jetzt" beschäftigt.

Mittwoch, 30. November 2016

Rezension: Colm Tóibín - Nora Webster

OT: Nora Webster 
Übersetzung: Giovanni Bandini, Ditte Bandini 
Preis Ebook: 19,99€
Preis Hardcover: 26,00€
Seitenanzahl: 384 Seiten 
Verlag: Carl Hanser

ISBN: 978-3446250635 
Erscheinungsdatum: 22. August 2016 
Genre: Roman 
Reihe: Einzelband 
Meine Wertung: 4,5/5 Sterne

Klappentext Als ihr Mann viel zu früh stirbt, verfällt Nora Webster in einen Schockzustand. Es ist das provinzielle Irland der 60er Jahre, in dem sie nun versuchen muss, sich in einem selbstbestimmten Leben als Frau und Mutter von vier Kindern zurechtzufinden. Jeder kennt jeden in der kleinen Stadt, das macht all die Entscheidungen, die sie nun alleine fällen muss, nicht einfacher. Nora ist katholisch und unkonventionell, mit grimmiger Intelligenz sucht sie neue Wege für sich und ihre Kinder. In seinem großen Roman gelingt Colm Tóibín das Porträt einer Frau, die die Unabhängigkeit ihrer Gefühle bewahrt. Nora Webster ist eine der bleibenden Frauenfiguren der Literatur.

Beim Stöbern auf der Frankfurter Buchmesse, entdeckte ich "Nora Webster" von Colm Toibin und war bereits nach den ersten Seiten Feuer und Flamme. Umso mehr freute ich mich darüber, als ich wenige Wochen später mein eigenes Exemplar in der Hand hielt und die gesamte Geschichte lesen konnte.

"Nora Webster" handelt von einer verwitweten Frau und ihrem Weg zurück ins Leben. Das Leben einer alleinerziehenden Mutter ist nie leicht, schon gar nicht im Irland der 60er Jahre. Noras Trauer um ihren Mann Maurice spielt in diesem Buch eine allgegenwärtige Rolle, wobei diese vom Autor nicht ausgesprochen werden muss. Colm Toibin beschreibt meisterhaft, wie Trauer den Menschen verändert und welch langer und schwerer es für die Hinterbliebenen ist, wieder mit dem Leben fertig zu werden.

Die Beschreibung der Protagonistin ist unglaublich detailliert. Sie ist hart und unsicher zugleich. Sie ist stur und sie sagt und tut Dinge, die auf den ersten Blick nicht immer sympathisch sind. So ist sie beispielsweise nicht gerade dankbar für die Hilfe, die ihr zuteilwird. Sie empfindet diese als lästig, nimmt sie aber meist dennoch an. Oft auch deshalb, weil ihr gar nichts anderes übrig bleibt. Dank des Mitgefühls ihrer ehemaligen Arbeitgeber, erhält sie ihren alten Bürojob zurück, den sie jedoch früher schon nicht ausstehen konnte. Die Arbeitgeber kommen ihr nach kurzer Zeit sogar nochmals entgegen und zahlen ihr dasselbe Gehalt trotz Stundenreduzierung. Dennoch tritt Nora der Gewerkschaft bei, wohl einfach, weil sie dazu eingeladen wurde und kränkt ihre Arbeitgeber damit sehr. Es fällt ihr schwer Entscheidungen zu ihrer Gunsten zu treffen, wie sich bspw. einen Plattenspieler zu kaufen. Des Weiteren wird ihr Verhältnis zu ihren Kindern genauer betrachtet. Ihre beiden Töchter Aine und Fiona sind bereits aus dem Haus, während die beiden Jungs, Donal und Conor, noch Kinder sind und bei ihr leben. Noras Liebe zu ihren Kindern ist authentisch und für den Leser spürbar und doch hat sie Probleme, ebendiese Gefühle zu zeigen. Sie leidet darunter, wenn auch ohne dass dies genauer beschrieben wird, dass die Kinder ihrer Schwester mehr erzählen als ihr, sucht im gleichen Moment aber nach einer Begründung, warum dies wohl so ist. In diesen Momenten war für mich Noras Einsamkeit und Trauer am stärksten spürbar. Auch den Unterschied der Beziehung von Müttern zu ihren Söhnen bzw. Töchtern beschreibt Toibin gekonnt.

Toibins Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Er ist intensiv und eindringlich. Es gab immer wieder Szenen, welche mich nicht zuletzt durch Sprache und Wortwahl berührten und ich bin begeistert von seiner Fähigkeit unterschiedliche Stimmungen und Atmosphären zu schaffen. Das Buch ist in einem sehr ruhigen Ton geschrieben und schaffte es, mich auch ohne unerwartete Wendungen an die Seiten zu fesseln.

Den Charakter Nora Webster habe ich bereits beschrieben und für seinen Tiefgang gelobt, doch auch die Nebencharaktere in diesem Werk dürfen nicht unerwähnt bleiben. Egal ob die Schwestern, die Kinder, die Arbeitgeber oder die Kollegin...all diesen Charaktere konnte der Autor ausreichend Leben einhauchen, dass auch diese authentisch wirkten.

Fazit: Dank Nora Webster kann ich es kaum erwarten weitere Bücher dieses großartigen Autors zu lesen. Ein Buch, das noch lange in mir nachhallen wird und das ich mit großer Sicherheit noch einmal lesen werde.